Projektgeschichte
Vom Konzept zur KB3
Nebenberuflich befasste sich Klaus-Dieter Balke früh mit einer speziellen Technik einer vertikalen Windmaschine und setzte sie auf seinem Gutshof praktisch um. Dabei profitierte er täglich von seinen aerodynamischen Erfahrungen aus der Porsche-Zeit.
Zwei zentrale Herausforderungen mussten gelöst werden: die Sicherheit bei Orkan und eine Konstruktion, die später eine kostengünstige Großserienfertigung ermöglicht. Nach vielen Baustufen, Konzepten und Jahren mit Windkanal-Begleitung entstand die heutige KB3.
Entwicklungsgeschichte
Die Meilensteine
Erster Prototyp · 2008
Modell KB1
Die KB1 wurde erst mit der fünften Rotor-Variante im Januar 2008 erfolgreich getestet.
Externe Konstruktion · 2011
Konstruktion KH1
Die Konstruktion KH1 führte aus Kosten-, Leistungs- und Sicherheitsgründen leider in eine unternehmerische Sackgasse.
Vier Firmen hatten zusammen mit dem Deutschen Wirtschaftsministerium in Berlin einem Ingenieurbüro den Konstruktionsauftrag gegeben. Die Zeichnungen zur Fertigung wurden jedoch losgelöst von den bisherigen Erfahrungen von Balke erstellt.
Nachdem der Hauptinvestor Klaus Härrer 2011 nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb, schenkte seine Witwe der Balke GmbH die halb fertige Maschine. Einige Zeit versuchte Balke, die Konstruktion zu retten und sammelte dabei wichtige Erfahrungen für die heutige Zeit.
Eigenkonstruktion · Tests bis 2022
Modell KB2
Diese Konstruktion war wieder das alleinige Konzept von Klaus-Dieter Balke und wurde im Detail von ihm selbst gezeichnet. Zwei Metallbauer fertigten nach Zeichnung, während Balke die Montage und die Tests übernahm.
Die Basis für heute
Die Tests wurden 2022 zur absoluten Zufriedenheit erfolgreich beendet – einschließlich der bestätigten Orkanfestigkeit. Anschließend erfolgte zusammen mit zwei Ingenieurbüros in Wolfsburg die Auslegung der modernen KB3.